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Dr. Patricia Soare im Gespräch mit einem Patienten in der Ordination
Parodontologie · Dr. Patricia Soare

Parodontitis und Parodontose behandeln in Oberwaltersdorf

Blutendes, gerötetes oder zurückgehendes Zahnfleisch ist ein Warnsignal. Unbehandelt greift eine Parodontitis, umgangssprachlich Parodontose, den Zahnhalteapparat an, bis Zähne locker werden. Behandelt wird konservativ, chirurgisch nur wenn es der Befund erfordert. Das ist mein Tätigkeitsschwerpunkt.

Im Überblick

Was dich erwartet

Gründlicher Befund

Zahnfleischtaschentiefe, Beweglichkeit der Zähne, Blutung beim Sondieren und weitere Befunde sind Teil davon. Sie sind die Grundlage für einen klaren Plan.

Konservativ zuerst

Die meisten Behandlungen kommen ohne Operation aus, behutsam und in Etappen.

Auch chirurgisch

Bei fortgeschrittenen Befunden behandle ich auch chirurgisch.

Nachsorge in festen Abständen

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Nach der Behandlung wird regelmäßig kontrolliert und nachgemessen. Somit können mögliche Rückfälle früh aufgefangen sein.

Woran du Parodontitis erkennst

Typische Anzeichen sind Zahnfleischbluten beim Putzen, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischrückgang, also länger wirkende Zähne, anhaltender Mundgeruch und später lockere Zähne.

Das Tückische daran: Parodontitis tut lange nicht weh. Wenn dir eines dieser Anzeichen bekannt vorkommt, lass es abklären.

Wie Parodontitis entsteht

Ausgangspunkt sind bakterielle Beläge am Zahnfleischrand. Wie stark sich daraus eine Entzündung entwickelt, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und daran liegt es, dass zwei Menschen mit ähnlicher Mundhygiene sehr unterschiedliche Befunde haben können.

Rauchen gilt als einer der wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren. Ein schlecht eingestellter Diabetes wirkt in beide Richtungen: er begünstigt die Entzündung, und die Entzündung erschwert die Einstellung des Blutzuckers. Auch eine familiäre Veranlagung spielt eine Rolle. Deshalb gehören diese Fragen zum Befund und nicht erst zur Nachbesprechung.

Dr. Patricia Soare bespricht mit einem Patienten den Befund, ein Kollege sitzt daneben

Stadium und Grad: warum eingeteilt wird

Eine Parodontitis wird in Stadien und Grade eingeteilt. Das Stadium, I bis IV, beschreibt, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, also wie viel Halt bereits verloren gegangen ist. Der Grad, A bis C, beschreibt, wie schnell sie voranschreitet.

Beides zusammen sagt, wie umfangreich behandelt werden muss und wie eng die Nachsorge sein sollte. Deshalb steht die Einteilung am Anfang und nicht am Ende: sie ist die Grundlage für einen Plan, den du nachvollziehen kannst.

Dr. Patricia Soare bespricht mit einem Kollegen und einem Patienten den Befund

Wie der Befund abläuft

Gemessen wird die Tiefe der Zahnfleischtaschen, an mehreren Punkten pro Zahn. Dazu wird festgehalten, wo das Zahnfleisch auf die Messung blutet und ob Knochen zwischen den Wurzeln fehlt. Ein Röntgenbild zeigt, wie es um den Knochen steht.

Was gemessen wurde und was das Röntgenbild zeigt, gehen wir gemeinsam am Bildschirm durch. Daraus ergeben sich Stadium und Grad, und daraus der Plan.

Ablauf

So läuft die Behandlung ab

Vier Etappen, in deinem Tempo.

  1. Schritt 1:

    Befund und Stadium

    Taschen messen, Röntgen ansehen, Ursachen und Risikofaktoren besprechen.

  2. Schritt 2:

    Grundbehandlung, konservativ

    Beläge und Bakterien werden gründlich entfernt, auch unterhalb des Zahnfleischrands. Behutsam und meist über mehrere Termine.

  3. Schritt 3:

    Chirurgische Behandlung, wenn nötig

    Erst wenn die konservative Behandlung nicht ausreicht: gezielte Eingriffe, um tiefe Taschen zu erreichen und Gewebe zu stabilisieren.

  4. Schritt 4:

    Nachsorge und Stabilität

    Regelmäßige Termine, abgestimmt auf dein Risikoprofil.

Warum die Nachsorge entscheidet

Die Grundbehandlung stoppt die Entzündung. Ob das Ergebnis hält, entscheidet die Zeit danach.

Die Abstände richten sich nach dem Risiko: bei stabilem Befund größer, bei erhöhtem Risiko kleiner. Bei jedem Termin wird neu gemessen, damit auffällt, wenn sich etwas verändert, solange es noch einfach zu behandeln ist. Auch Implantate werden dabei mitkontrolliert.

Entzündete Implantate: Periimplantitis

Auch um Implantate kann sich das Gewebe entzünden. Man spricht dann von einer Periimplantitis. Unbehandelt gefährdet sie den Halt des Implantats.

Die Behandlung ähnelt der Parodontitis-Therapie: Beläge entfernen, Entzündung stoppen, Gewebe stabilisieren. Konservativ und, wenn nötig, chirurgisch. Möglich ist auch eine Erneuerung der Prothetik auf dem Implantat. Weil eine Periimplantitis oft ohne Schmerzen verläuft, gehört der Blick auf Implantate zu jeder Nachsorge.

Wenn das Zahnfleisch rund um ein Implantat blutet oder zurückgeht, lass es früh abklären.

Dr. Patricia Soare im Gespräch mit einem Patienten und einem Kollegen
Kosten

Was kostet die Parodontitis-Behandlung?

Der Umfang hängt vom Stadium ab, von der Grundbehandlung bis zur längeren Betreuung mit Nachsorge. Vor der Behandlung bekommst du deinen Heilkostenplan mit allen Positionen, und du kannst dich auch für ein schrittweises Vorgehen entscheiden.

Ich bin Wahlzahnärztin, du erhältst also eine Honorarnote. Ob die Krankenkasse etwas beiträgt, hängt von der einzelnen Leistung ab. Was in deinem Fall gilt, klären wir vorab, und bei der Einreichung helfe ich dir.

Fragen zur Parodontitis

Gemeint ist meist dasselbe. „Parodontitis“ ist der medizinische Begriff für die Entzündung des Zahnhalteapparats, „Parodontose“ der umgangssprachliche. Wichtig ist nicht das Wort, sondern der Befund.

Termin

Befund-Termin vereinbaren

Du bekommst eine Einschätzung und einen Plan, der zu deinem Befund passt.